STRATEGIE ZUR DIGITALISIERUNG DER STAHLINDUSTRIE

Maximale Effizienz

Bis heute ist die Lieferkette in der Stahlindustrie hochgradig ineffizient. Die Kunden bestellen noch immer überwiegend per Telefon, Fax oder E-Mail. Ein durchgängiges digitales Order- und Produktionsmanagement ist nicht vorhanden. Dies führt nicht nur zu hohen Lagerbeständen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und damit zu einer erheblichen Kapitalbindung, sondern auch zu hohen Prozesskosten für alle Beteiligten. Darüber hinaus erhöhen die Ineffizienzen den Zeitaufwand von der Produktion bis zur Lieferung an den Kunden, so dass weiteres Ertragspotenzial auf der Strecke bleibt. Unser Ziel ist es, diese Ineffizienzen durch die Herstellung eines durchgängigen digitalen Informationsflusses vom Produzenten bis zum Kunden zu beseitigen – und damit eine ganze Industrie zu revolutionieren.

Testen & Entwickeln

Radikale Kunden- und Nutzerzentrierung prägt unsere Arbeitsweise bei der Entwicklung neuer digitaler Lösungen. Die Methoden erfolgreicher Startups, wie Design Thinking, agile Produktentwicklung und der Lean Startup Approach nutzt das kloeckner.i-Team hierbei intensiv, um in kürzester Zeit erfolgreiche Digitallösungen für Kunden und Partner im Markt zu etablieren. Dafür evaluieren wir zunächst direkt vor Ort beim Kunden, wie wir Mehrwerte schaffen können. Darauf basierend entwickeln wir sehr schnell einfache Prototypen, die bewusst erst einmal nur die wichtigsten Funktionen abdecken. Durch ständiges Testen und Weiterentwickeln gemeinsam mit unseren Kunden prüfen wir dann, ob und in welchem Umfang das einzelne Tool den gestellten Anforderungen genügt – build, measure, learn. Nur bereits mit Kunden validierte Prototypen werden zu einer Lösung entwickelt und weltweit ausgerollt.

Tools & Prozesse

Erste digitale Tools wie beispielsweise eine Kontraktplattform haben wir bereits erfolgreich bei unseren Kunden im Einsatz. Auf der Beschaffungsseite haben wir uns mit Großhändlern und namhaften Stahlproduzenten über umfassende elektronische Anbindungen digital vernetzt. Alle Tools und Daten werden sukzessive in der Klöckner-Service-Plattform zusammengeführt. Kunden und Partner haben auf diese Weise Daten zentral verfügbar und können diese gewinnbringend für sich einsetzen. Aber auch das ist nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zur Industrieplattform, die nicht nur für Kunden und Lieferanten, sondern auch für Wettbewerber offen sein wird.

Industrie 4.0

Durch unsere hohe digitale Kompetenz sind wir mittlerweile bei branchenübergreifenden Projekten im Onlinehandel und der Industrie 4.0 der bevorzugte Partner aus der Stahlindustrie. So bedienen wir durch die Kooperation mit dem Online-Händler Contorion das attraktive Geschäft mit Handwerkern und Privatkunden über das Internet. Zudem sind wir exklusiver Partner eines Industrie 4.0-Projektes des High-Tech-Unternehmens Trumpf, bei dem Produktionsmaschinen zukünftig eigenständig Stahl bei uns bestellen. Hierfür wurde die Klöckner & Co-Kontraktplattform bereits in die Benutzeroberfläche der Kundenlösung integriert.